Zahnfleischentzündungen

Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung

Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen oder auch beim Essen? Bildet sich Ihr Zahnfleisch eventuell sogar schon zurück?

Leider reicht die normale tägliche Oralhygiene oft nicht aus oder ist mangelhaft und es kommt zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis). In diesen Fällen steigt das Risiko einer parodontalen Erkrankung.Häufig merken die Betroffenen Patienten gar nicht, dass ihr Zahnfleisch krank ist. Denn die Zahnfleischentzündung verläuft oft unauffällig und schmerzfrei. Sie kann aber schlimme Folgen haben: Zahnfleischrückbildung, Kieferknochenabbau oder auch ein erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko

Zahnfleischentzündungen werden in der Regel durch bakterielle Zahnbeläge ausgelöst. Daher ist eine optimale Mund- und Zahnpflege die wichtigste Massnahme im Rahmen der Gingivitis-Behandlung (Zahnfleischentzündungen). Denn nur so lässt sich die häufigste Ursache der Erkrankung – die Plaque-Bakterien – beseitigen. Und das ist die wichtigste Voraussetzung, um die Entzündung in den Griff zu bekommen.

Eram Dental Health Clinic bietet Ihnen bei der Parodontitistherapie eine präzise Diagnose und eine sorgfältige sowie gründliche Behandlung an. Dabei werden zunächst alle Entzündungen in Ihrer Mundhöhle beseitigt. Anschließend behandeln wir gezielt einzelne, noch verbliebene Zahnfleischtaschen.

Bei der Parodontitisbehandlung legen wir besonderen Wert auf die langfristige Betreuung. Hierzu gehört ein strukturiertes Recallsystem, das durch regelmäßige Nachuntersuchungen das Ergebnis der erfolgreichen Behandlung langfristig sichert.

Nachsorge

Jetzt sind Sie gefragt! Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Das heißt, um einem Wiederkehren der aktiven Parodontitis und damit weiterem Knochenabbau und frühzeitigem Zahnverlust vorzubeugen, müssen Sie eine konsequente Nachsorge betrieben.

Diese besteht aus drei Säulen:

  • -         exzellente Mundhygiene zu Hause
  • -         2-4 mal im Jahr professionelle Zahnreinigung
  • -         regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt 

Nur wenn Sie mit uns zusammenarbeiten, kann ein langfristiger Erfolg für Sie erzielt werden. Ohne Ihre Mitarbeit ist das Risiko sehr hoch, dass die Parodontitis wieder auftritt.

Eine systematische Behandlung ist die beste Vorbeugung und verbessert und behält die Mundhygiene stabil und gesund.

Wir beraten und unterstützen Sie gerne rund um das Thema Zahnfleischentzündungen.

unverbindliche Anfrage

Die Behandlungsdauer gibt an, mit welchem zeitlichen Aufwand der Patient gesamthaft rechnen muss für die jeweilige Behandlung.

Im Falle von Zahnfleischentzündungen / Parodontits hängt die gesamte Behandlungsdauer stark vom Krankheitsbild der Patienten ab. Wir informieren Sie über jeden einzelnen Schritt detailliert. 

 

All unsere Behandlungen sind grundsätzlich schmerzfrei. Damit der Patient so wenig wie möglich spürt, werden grössere chirurgische Eingriffe im Dämmerschlaf durchgeführt.

Die Parodontitisbehandlung wird in der Regel unter einer lokalen Anästhesie durchgeführt.

Die Nachbehandlung – falls notwendig – beschreibt das Vorgehen nach einer Behandlung.

Im Falle von Zahnfleischerkrankungen bedarf es konsequente Nachbehandlungen.

  • exzellente Mundhygiene zu Hause
  • 2-4 mal im Jahr professionelle Zahnreinigung
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt

 

Die Arbeitsfähigkeit beschreibt, ab wann der Patient in der Lage ist, nach einer Behandlung seine Arbeit wieder wie gewohnt aufzunehmen.

Im Falle einer Behandlung von Zahnfleischentzündungen, ist die Arbeitsfähigkeit generell sofort wieder gegeben. Sollten grössere Behandlungen stattfinden, werden wir die Situation im voraus mit Ihnen detailliert besprechen.

Die Gesellschaftsfähigkeit bezeichnet, ab wann der Gast nach einer Behandlung – ohne Spuren der Behandlung aufzuweisen – wieder gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen kann.

Im Falle einer Behandlung von Zahnfleischentzündungen, ist die Gesellschaftsfähigkeit generell sofort wieder gegeben. Sollten grössere Behandlungen stattfinden, werden wir die Situation im voraus mit Ihnen detailliert besprechen.

Dieses Icon beschreibt, ab wann der Patient nach einer Behandlung wieder sportliche Aktivitäten aufnehmen kann.

Im Falle einer Behandlung von Zahnfleischentzündungen, sollten Sie im Falle einer Lokalanästhesie mit sportlichen Aktivitäten warten, bis diese vollständig abklinkt.  Sollten grössere Behandlungen stattfinden, werden wir die Situation im voraus mit Ihnen detailliert besprechen.

Gerne stellen wir für Sie ein Behandlungskonzept zusammen, welches individuell Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Kosten jeder Behandlung hängen von mehreren Faktoren ab, gerne beraten wir Sie diesbezüglich.

Die Kosten für die Behandlung von Zahnfleischentzündungen beginnen bei CHF 150.00

Ihre Erwartungen zu übertreffen ist unser höchstes Ziel, Ihre 100% Zufriedenheit unsere tägliche Motivation. Aus diesem Grund garantieren wir Ihnen absolute Zufriedenheit für all unsere Behandlungen.

Unsere Teilzahlungsvereinbarung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Behandlung optimal planen und finanzieren zu können. So können Sie bis zu Es ist uns auch hier ein grosses Anliegen, Ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

zur Finanzierung

FAQ

Wie kann man Zahnfleischentzündungen verhindern?
  • Eine regelmässige und professionelle Dentalhygiene bei Eram Dental (2 mal pro Jahr), kann viele Folgeerkrankungen verhindern. Auch können wir Ihnen nützliche Tipps geben, wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre Oralhygiene optimieren können.
  • 2-3 Mal Zähneputzen pro Tag
  • Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.
  • Belag auf der Zunge mit einem Zungenreiniger entfernen. Auf der Zunge tummeln sich die meisten Mikroorganismen.
  • Achten Sie auf die Hygiene. Wechseln Sie Ihre Zahnbürste alle 2-3 Monate. Reinigen Sie die Zahnbürste unter fliessendem Wasser. Die Interdentalbürsten sollten Sie spätestens nach 14 Tagen auswechseln.
Welche Auswirkungen hat die Parodontitis auf Ihre Allgemeingesundheit?

Über das entzündete Gewebe des Zahnhalteapparates können die Entzündungsstoffe der Bakterien in unseren Blutkreislauf eindringen und so über das Blut an andere Orte im Körper transportiert werden.

·        Diabetes

Es gibt eine negative Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes. Sind die Blutzuckerwerte schlecht eingestellt, begünstigt das die Entstehung einer Parodontitis. Umgekehrt erschwert die Parodontitis das Einstellen des Blutzuckerspiegels, da die Wirkung des Insulins durch die Zahnfleischentzündung abgeschwächt wird.

·        Herzinfarkt und Schlaganfall

Die Bakterien der Mundhöhle und ihre Entzündungsprodukte haben Einfluss auf die Verkalkung von Arterien. Bei Parodontitispatienten steigt das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Des Weiteren begünstigen die über den Parodontalspalt in die Blutbahn aufgenommenen Bakterien Entzündungen an der Herzinnenhaut, an künstlichen Herzklappen sowie an Hüft -und Kniegelenken.

·        Schwangerschaft

Schwangere Frauen sind anfälliger für Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparates. Eine schwere Form der Parodontitis kann sogar zu einem siebenfach erhöhten Komplikationsrisiko in der Schwangerschaft führen wie auch zu einem geringeren Geburtsgewicht des Neugeborenen.

Wie sieht eine parodontale Behandlung aus?

Je nach Diagnose sind verschiedene Behandlungen möglich.  

Konservative Therapie bei Gingivitis

Die nichtchirurgische Behandlung wird bei einer Entzündung des Zahnhalteapparates nötig.  

Bei einer einfachen Gingivitis, reicht eine Behandlung mit unserer Dentalhygienikerin aus, um das Problem zu lösen. Da die Hauptursache oft nur Zahnbelag ist, verschwindet die Entzündung in der Regel. Zentral ist jedoch, dass Sie eine gute Mundhygiene zu Hause verfolgen. Hierfür erhalten Sie von uns einen individuellen und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan.  

Parodontitis

Eine parodontale Untersuchung bei unserem Zahnarzt ist der erste Schritt um die Gesundheit Ihre Zähne und Zahnfleisch zu beurteilen. Bei gesundem Zahnfleisch, ist die um den Zahn verlaufende Vertiefung zwischen der Zahnoberfläche und dem Zahn in der Regel nicht mehr als 4mm tief. Sollte diese mehr als 4mm sein, spricht man von einer Tasche, welches Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung sind. Für die Messung wird eine spezielle Parodontalsonde verwendet. Krankes Zahnfleisch neigt dazu, aus dem Zahn zu quellen und sich zu lösen.

Folge dessen, kommt es zu einer fortgeschrittenen Form der Parodontitis, in welcher eine Taschentiefe von mehr als 10mm auftreten kann. Dies bedeutet dann, dass ein grosser Teil des Weichgewebes und des Knochens welcher den Zahn „verankern“, sich zurückgezogen haben.

 

Der Behandlungsplan wird mit dem Zahntechniker besprochen welcher dann zusammen mit Ihnen die Anpassungen, Anproben und Farbauswahl der Zähne vornimmt. Sie selbst können dabei jedes kleinste Detail selbst bestimmen und vom Zahntechniker abändern lassen.

Die Keramikschalen werden anschliessend durch den Zahntechniker gefertigt und durch unseren Zahnarzt eingesetzt.

Wie wird die Parodontitis behandelt?

Die Behandlungsart hängt von der Art und der Schwere der parodontalen Erkrankung ab.  

Die Skalierung und Wurzelglättung sind die häufigsten die konservativsten Formen der Behandlung von Parodontitis. Plaque, Zahnstein und harte Ablagerungen werden mittels speziellen Instrumenten entfernt. Da sich Plaque meistens auf rauen Oberflächen bildet, wir die Wurzeloberfläche nicht nur gesäubert sondern auch geglättet. In manchen Fällen ist die Anwendung von Antibiotikum nötig. Dies kann in normaler Tablettenform eingenommen oder direkt in die Zahnfleischtasche eingebracht werden.  

In Frühstadien von parodontalen Erkrankungen reichen diese Behandlungsmassnahmen meistens aus um die Parodontitis unter Kontrolle zu bringen.  

Ist eine schwere Parodontitis vorhanden, können chirurgische Massnahmen notwendig sein.

Chirurgische Massnahmen

Der chirurgische Eingriff findet unter Lokalanästhesie statt. Dies verhilft Ihnen zu einer schmerzfreien und angenehmen Behandlung. Unser Zahnarzt trennt das Zahnfleisch vom Zahn, in dem das Zahnfleisch in Form einer Klappe angehoben oder gefaltet wird. Dies ergibt unserem Zahnarzt direkten Zugang zu den Wurzeln und Knochen. Das entzündete Gewebe wird sorgfältig vom Knochen gesäubert. Es erfolgt eine Glättung der Zahnwurzel und die Entfernung von Zahnstein und bakteriellen Belägen. Im Falle eines Knochendefektes, wird dieser mit Hilfe von Ersatzmaterialien rekonstruiert. Zum Schluss wird das Zahnfleisch an den Zahn zurückgelegt und mit dünnen Fäden vernäht. Die Fäden werden nach ca. 7 Tagen durch unseren Zahnarzt entfernt.

Was bedeutet überhaupt Parodontal?

Parodontal ist der gesamte Zahnhalteapparat.

Was ist Gingivitis?

Die Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches und des Gewebes welches den Zahn umgibt.

Was ist Parodontitis?
Die Erkrankung der Gewebe, welche den Zahn im Kiefer halten.

Blutendes Zahnfleisch ist der erste, und meistens auch der einzige für den Patienten wahrnehmbare Hinweis, dass das Parodont, das Gewebe, welches den Zahn im Kieferknochen verankert, krank ist. Eines Tages stellt der Zahnarzt jedoch fest, dass an den zahntragenden Geweben Veränderungen aufgetreten sind, die langfristig für die Funktion des Gebisses zum Problem werden könnten.

Wo normalerweise eine feste Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch besteht, kann der Zahnarzt nun ohne grossen Widerstand mit einer stumpfen nadelförmigen Sonde dem Zahn entlang in die Tiefe dringen: Die Parodontitis, eine entzündliche Erkrankung des Parodonts, hat die Fasern, die den Zahn im Knochen verankern, zerstört. An Stelle dieses Faserapparats ist eine sogenannte "Tasche" entstanden, die mit Bakterien gefüllt ist und aus der sich eventuell Eiter entleert. Falls diese Krankheit lange unerkannt bleibt, oder nicht behandelt wird, kann sich der Schwundprozess soweit fortsetzen, bis der Zahn sich lockert und schliesslich ausfällt.

Etwa drei von vier Menschen leiden irgendeinmal in ihrem Leben an Parodontitis. Für die Erwachsenen wird geschätzt, dass heute 70% des Zahnverlusts auf diese Krankheit zurückzuführen ist. In den meisten Fällen schreitet die Parodontitis allerdings relativ langsam voran. Umfangreiche Schäden entstehen erst nach geraumer Zeit. Wird eine Parodontitis frühzeitig erkannt, ist eine Behandlung meistens einfach und der Knochenabbau kann weitgehend aufgehalten werden. Mit regelmässigen Kontrollen beim Zahnarzt oder der Dentalhygienikerin und einer perfekten Mundhygiene kann die Situation über Jahre stabil gehalten und ein Wiederaufflammen der Krankheit weitgehend verhindert werden. Dagegen leiden etwa 7-15% der Bevölkerung an schweren Formen der Parodontitis. Bei ihnen können grosse Schäden am Zahnhalteapparat innert relativ kurzer Zeit entstehen. Viele dieser Patienten bedürfen schon als junge Erwachsene einer aufwendigen Behandlung und leider ist bei ihnen das Risiko für ein späteres Wiederauftreten der Krankheit höher.

In den letzten Jahren sind dem Zahnarzt neue Tests in die Hand gegeben worden, die es ihm erlauben, besonders schädliche Bakterien im Mund nachzuweisen. Bei schlechtem Ansprechen auf eine Behandlung oder bei einem Wiederaufflammen der Krankheitsaktivität können sie wichtige Informationen für eine zielgerichtete Nachbehandlung, eventuell unter Einbezug antibakteriell wirksamer Medikamente liefern. Die wichtigsten Zeichen für Parodontalprobleme sind jedoch weiterhin Zahnfleischbluten, Taschen-Bildung und auf dem Röntgenbild erkennbarer Knochenverlust. Wenn Zähne wackeln ist das Parodont leider meistens schon stark geschädigt. Regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt und die regelmässige, professionelle Dentalhygiene, können dies verhindern.

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